Eisenbahnbilder aus Palma (Mallorca), Frühsommer 2007.


Weiter geht es mit der "modernen" Eisenbahn von Palma nach Manacor (den Weiterbau bzw. Reaktivierung nach Arta ab 2010 zeige ich hier).

Auf der linken Seite ist die U-Bahnstrecke zu sehen, rechts ist die alte Strecke nach Sóller.

Hier kreuzt die U-Bahn die Strecke nach Sóller.

Auf halber Höhe zu den Bahnsteigen befindet sich ein Cafe mit Ausblick über den gesamten Gleisbetrieb.

Ein Ausschnitt von Linienführung und Fahrplan.

Der Eingang des Hauptbahnhofes von Mallorca. Hier fahren die U-Bahn (Metro, eine Linie zur Universität) und die zum großem Teil neugebaute Diesel-Eisenbahn nach Manacor bzw. sa Pobla. Diese neugebaute Station liegt unterirdisch zwischen dem altem Bahnhofsgebäude (rechts, heute u.a. Touristen-Info) und dem altem, aber noch benutztem Bahnhof der Linie nach Sóller (links). Die Strecke nach Sóller wird auf einer seperaten Seite vorgestellt

Die gesamte Station ist neu, mit modernster Technik versehen und stets sind Sicherheitsleute anwesend. Hier auf dieser Seite fahren die Diesel-Triebwagen ab (Manacor), am linken Bildrand ist die U-Bahnlinie zu sehen.

Zwischen der U-Bahn und der Fernbahn steht diese alte Lok von Baldwin, die vormals auf dieser Strecke fuhr.

Auf mehreren Schautafeln wie dieser wird die Restauration der Lok beschrieben.

Die Plakette verrät Hersteller, Baujahr und Herstellungsort.

Wer sich weiter informieren möchte, der nutze diesen Link.

Egal wohin man kommt, der Redmonder (Fehler-)Teufel ist schon da...
Das sollte eine Fahrplananzeige werden, das Bild dient als wechselnder Hintergrund.

Dies ist der vormittägliche Zug nach Manacor.

Der Prellbock sieht nicht aus als ob er viel aushalten würde. Dafür ist der Kabelkanal im Dunkel des Bahnsteiges sehr aufschlußreich (U-Bahn).

"Alt" gegen "Neu".

Ein U-Bahn-Zug, diese einzige Linie führt zur Universität der Balearen. Im Vergleich zu Hamburger oder Norderstedter Verhältnissen ist hier am Vormittag sehr wenig los.

Die Stromschienen haben eine (für mich) ungewöhnliche Bauart. Im Freien wird mit normalen Oberleitungen gefahren.

Die Sicherungstechnik sieht aus wie in Deutschland üblich. Ein grosser Teil der Frischluft wird von unterhalb des Bahnsteiges eingeblasen.

Vorderansicht des Manacor-Zuges.

Die Ölflecke beweisen es: Ein Dieselantrieb.

Der sehr lange Bahnhof hat auch einen Teil, in dem gearbeitet wird. In diesem Bereich waren eindeutig Regenwasserflecken an der Decke und am Boden zu sehen.

Ein Innenraum des Zuges nach Manacor. Die fest eingebauten Fahrradständer sind jedoch nur für Standardräder zu gebrauchen. Die Bestuhlung ist bequem, nicht zu eng und bietet eine gute Aussicht.

Die Endhaltestelle Manacor.

Mitten auf der Insel sehen weite Teile der Strecke aus wie hier auf dem Bild. Obwohl erst Mai ist das Getreide schon erntereif.

Eine kleine Station auf der Strecke, benannt nach meiner Arbeitskollegin Petra.

Die Abzweigestation Enllaç. Hier teilt sich die Strecke nach Manacor und sa Pobla. Die sonst eingleisige Strecke hat hier richtig viele Gleise (mit Abstellgleisen habe ich 4 gezählt). Es sieht nach Erweiterungen aus.

Die Ausfahrt Richtung Manacor. Das Bahnhofsgebäude ist noch mit Personal versehen, und hinter dem Fotostandort ist ein kleines, aber hochmodernes Stellwerk in ähnlicher Bauweise.

Wie überall ist Plasser mit dabei, wenn es um Schienenbau geht.

Dieser Dieselgenerator brummte die ganze Zeit vor sich hin. Er scheint die Station und das Stellwerk mit Strom zu versorgen, denn andere Abnehmer habe ich nicht sehen können.

Die Qualitätssicherung der Betonschwellen scheint ein Problem zu sein, hier liegen hunderte angestossener Teile rum.

Zwei-Wege-Fahrzeug und jede Menge ausgebaute Schrankenmechanik.

Ach, daher kommt das viele Geld. Kein Wunder, das hier alles so schön neu gebaut werden konnte.

Mit Beton umgehen können die Spanier jedenfalls. Ein so hübsches Stationsschild habe ich in Deutschland noch nie gesehen.

Auch hier ist die Dampflokära endgültig zu Ende.

Alles ist so schön neu und gut geplant, und dann sowas: Dieser einzige Zugang zu den Bahnsteigen ist gerade mal "Thomashoch", also 1 Meter und 70 Zentimeter. Und dann nicht mal ein Warnbalken in Kopfhöhe. Wer da wohl wieder Siesta gehalten hat...

Der Endbahnhof von sa Pobla. Zwei Gleise, ein Bahnsteig, das zweite Gleis liegt hinter dem Zug.

Kann mir jemand verraten, wozu dieses Absperrgitter dort steht?

Ich hätte gern gesehen, wie sie dort eine so lange Stützmauer so hübsch aufgebaut haben.

Entlang der Strecke sind viele Häuser und Höfe dieser Art zu sehen. (3 Bilder)

Von der "Fernbahn" aus ist das BW zu sehen.

Der Eingang wird durch diese Hinweischilder geschmückt, die aber von der Straße aus nicht gut zu sehen sind.

Zu einer modernen Dieselbahn gehören auch entsprechnde Sensoren zur Überwachung der Luft.

Flugzeuge und das Hotel

Das Flugzeug von TUI brachte uns von Hamburg nach Palma. Von Flugplatz aus ging es gleich ins Hotel. Die Fahrt zum "El Cid" dauerte nur einige Minuten - denn das Hotel liegt nur wenige Kilometer vom Flughafen entfernt. Natürlich wußten wir das vorher, und wir hatten uns im Internet die Bewertungen dieses Hotel angesehen. Laut 90% der Bewerter sollte der Fluglärm nicht stören. Ja, sicher, tagsüber war der Lärm von Strand und Straße so laut, das man die landenden Flugzeuge (Flugrichtung Nord) nicht hörte.

Die Flieger gingen direkt über den Wohnhäusern der Einheimischen zur Landung über, was vom Balkon aus auch gut zu sehen war. Die Bilder habe ich mit einem Teleobjektiv (optisch 300mm) gemacht, es ist gut zu sehen wie nah die Einflugschneise liegt. Abends und nachts waren sie leider gut zu hören, nur mit Fenster zu war einigermassen Ruhe.

Außerdem hat das Hotel laut Prospekt/Eigenwerbung nur Zimmer mit Meeresblick. Naja, alles ist relativ, vom Balkon aus gesehen (180 Grad Panaorama) so es dann so aus wie auf dem diesem Bild.

Hotelbalkon, 180 Grad-Ansicht. Breites Bild, bitte nachts rechts weiterscrollen ----->
Links der Blick zum Nachbarbalkon, in der Mitte der Hotelvorplatz und rechts die Innenecke vom Hotel

Für Technikbegeisterte ist so ein Balkon sicher ein Traum, denn innerhalb weniger Minuten lassen sich sehr viele verschiedene Flugzeuge von vielen verschiednen Gesellschaften sehen. Eine kleine Auswahl ist hier zu sehen.

Kennen Sie den? Sitzen zwei Möwen im Hamburger Hafen auf einem Poller und schauen in den Himmel. Sagt die Erste: "Schau mal, wie schnell unser silberne Kollege da oben fliegt." Antwortet die Zweite: "Na, dich möchte ich mal sehen, wenn dein Schwanz brennt..." zeige ich Ihnen, wie die erste Möwe schon mal am Trainieren ist.

So, einmal hier klicken, dann geht es wieder von vorne los.